Wie ich die Bretagne genossen habe! Mit Leuchttürmen auf einer felsigen Insel im Meer, Schlössern auf steilen Klippen, einem anspruchsvollen Wanderweg entlang von Buchten und Klippen, malerischen Inseln vor der Küste, einem milden Klima, frischer Seeluft und jeder Menge Köstlichkeiten aus der bretonischen Küche. Hier gibt es so viel Schönes zu entdecken, so viel Lustiges zu sehen und so viele köstliche Dinge zu probieren… Mach stundenlange Wanderungen entlang des Zollpfads, träume an der Rosa Granitküste und erkunde die Insel Île de Bréhat. Die Küste und das Landesinnere der Bretagne sind so schön! Jeden Tag anders. Entdecke sie mit meinen Tipps.
Hier wirst du deinen Urlaub buchen wollen: In die Prairie
Mein vielleicht bester Tipp für deinen Urlaub in der Bretagne: Buche ein Ferienhaus im Into the Prairie, in Plélo. Auf Liz‘ kleiner Feriensiedlung gibt es mehrere Ferienhäuser (für 2 bis 6 Personen), die alle so gelegen sind, dass du viel Privatsphäre hast. In den ehemaligen Scheunen findest du jetzt neun Ferienhäuser, die mit so viel Liebe und Aufmerksamkeit eingerichtet sind, dass du die Wärme spüren kannst. Der Einrichtungsstil ist schwer zu beschreiben, du wirst eine Mischung aus Industrie (Stahlrahmen), Brocante-Funden, Secondhand-Glück, trendigen Tapeten, botanischen Details… sehen. So viel Inspiration! Jedes Haus hat einen eigenen, großen Garten mit Blumen. Das Herzstück aller Häuser ist ein wahnsinnig schönes Gewächshaus mit einer Terrasse. Geh einfach hinein und träume weiter. Dutzende von Blumentöpfen an den Wänden, Vogelhäuschen auf dem Dach, blühende Geranien…. so schön! Auf dem Hof gibt es auch eine Sauna mit freiem Blick über die Wiesen und einen Tischfußball- und Tischtennistisch.
Was auffällt, ist die ruhige Lage. Into the Prairie befindet sich an einer Landstraße, an der kaum jemand vorbeikommt. Rundherum Aussicht auf Wiesen und trotzdem sind die Strände der Bretagne, malerische Küstenstädte und Sehenswürdigkeiten leicht zu erreichen. Liz hat ihre Lieblingsplätze in der Gegend auf einer Karte für dich eingetragen – ideal! Je nach deinen Vorlieben wird sie dir gerne sagen, wohin du gehen kannst. Dank ihrer Tipps landeten wir zum Beispiel auf dem Markt in Paimpol, fuhren mit dem Boot zur Île de Bréhat und aßen Fisch in Binic.
Von deinem Ferienhaus aus spazierst du durch die Wiesen zum hübschen Städtchen Châtelaudren (einfach „Châté“ genannt), einer offiziellen „Petite Cité de Caractère“ und ein Tipp von Liz. Und wenn du auswärts essen möchtest und das Auto lieber zu Hause lässt, hat Liz einen goldenen Tipp: Au Char à Bancs. Hier wirst du deine Augen verwöhnen! Das Familienrestaurant Au Char à Bancs hat einen riesigen (Gemüse-)Garten und einen großen Geschenkeladen mit Wohnaccessoires, Geschirr, Geschenken und lokalen Leckereien. Ein Muss, wenn es nach mir geht.


Tipp 1: Île de Bréhat vor der bretonischen Küste
Mit Spot Nummer 1: ein Besuch auf der Île de Bréhat. Sie wurde nicht nur von Liz als Lieblingsort genannt, sondern auch von mir. Wenn es nur einen Ort gibt, den man besuchen sollte, dann ist es die Île de Bréhat. Die Blumeninsel Île-de-Bréhat ist der perfekte Ort weit weg von allem. Die Insel ist autofrei, ruhig und wie aus dem Bilderbuch. Hier hast du das Gefühl, dass der Rest der Welt ganz weit weg ist. Es ist nur eine zehnminütige Bootsfahrt zu diesem Küstenparadies. Du kannst die Blumeninsel mit der Fähre von der Pointe de l’Arcouest in Paimpol erreichen. Aufgrund des großen Gezeitenunterschieds gibt es beim Anlegen meterweise Unterschiede. Ein schöner Anblick übrigens; bei Ebbe liegen viele Boote auf dem Festland. Auf der Insel hat außer dem Arzt niemand ein Auto. Mach einen Spaziergang entlang der zerklüfteten Küste zum Leuchtturm im Norden, besuche die hübschen Blumengärten, bewundere Vögel und schlendere durch die Straßen des einzigen und malerischen Dorfes, vorbei an charmanten Fischerhäusern. Gemauerte Häuschen, gemütliche Terrassen, Blumenmeere, schroffe Buchten, Segelboote in der Ferne, klares blaues Wasser: atemberaubend schön. Die Insel hat einen mediterranen Charakter und trotz ihrer geringen Entfernung unterscheidet sich das Klima deutlich vom Festland. Im Frühling ist es hier voller Blumen, ein Grund, einmal zurückzukehren!
Tipp 2: Mit dem Kajak von Leuchtturm zu Leuchtturm
Hinter der Kajaktour zum Phare de la Croix steckt mehr Organisation, als man auf den ersten Blick sieht. Im Archipel von Bréhat gibt es einen großen Unterschied zwischen Ebbe und Flut (11 Meter). Nur wenn du die Gezeiten geschickt ausnutzt, ist es möglich, am Leuchtturm anzulegen. Wenn du das nicht berücksichtigst, kannst du den Leuchtturm nicht erreichen, weil entweder das Wasser zu hoch steht und du nicht anlegen kannst oder weil das Wasser zu niedrig steht und der Bereich um den Leuchtturm trocken ist.
Auf dem Wasser herrscht ein wunderbares Gefühl der Stille. Unterwegs triffst du auf Austernfarmen und gelegentlich auf ein Boot. Ansonsten ist es ruhig, friedlich und vor allem wunderschön! Buchten, Felsen und Wasser, das so flach ist, dass du den Grund sehen kannst. Etwas ganz Besonderes!


Tipp 3. Fisch essen in Binic
Diese kleine Hafen- und Küstenstadt ist ein Spaß für alle. Die Stadt, die zu den Schönheiten der Côtes d’Armor gehört und fünfzehn Autominuten von Into the Prairie entfernt ist, ist immer voller Leben. An den (drei) Stränden laufen Kinder herum und suchen nach Muscheln, du siehst niedliche hölzerne Badehäuser und Fischer kommen mit der Tagesernte an. Diese Ernte willst du natürlich in einem der örtlichen Fischrestaurants probieren. Probiere unbedingt die lokale Spezialität: süße & herzhafte Pfannkuchen. Versuche, donnerstags nach Binic zu kommen, denn dann ist Markttag!
Tipp 4. Zum Markt in Paimpol
Egal ob du gerne wanderst, segelst, schwimmst oder im Spa entspannst, Paimpol wird dich glücklich machen. Du kommst an der Stadt vorbei, wenn du den GR 34 wanderst, der 400 Kilometer entlang der bretonischen Küste führt. Versuche zumindest ein Stück entlang der Côtes-d’Armor zu wandern, die spektakulär schön ist. Die hübsche bretonische Stadt Paimpol ist berühmt für ihre Austernzucht. In der Altstadt mit ihrem Labyrinth aus engen Gassen findest du zahlreiche Restaurants, die Austern servieren. Mit Kindern kannst du den schönen Sandstrand von Tossen Beach besuchen, an dem sich auch die beeindruckende Abtei Beauport befindet, eine Klosteranlage in der Bucht von Paimpol. Samstags ist Markttag, an dem viele lokale Produkte verkauft werden. Du kaufst für dein Ferienhaus ein?
Tipp 5. Schroffe Klippen bei Plouha
Wenn du in der Bretagne bist, solltest du dir die wunderschöne Küste nicht entgehen lassen. Und schon gar nicht die schroffen Klippen. Bei Plouha findest du die höchsten Klippen, die sich über 100 Meter über das Wasser erheben. Schau dir den Bonaparte-Sandstrand an, der durch einen Tunnel unter den Klippen erreichbar ist. Und wandere ein Stück auf dem GR34 nach Bréhec, um die schönsten Plätze an der Küste zu entdecken, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind.
Willst du lieber mit dem Auto an schönen Buchten, ruhigen Stränden und atemberaubenden Aussichtspunkten vorbeifahren? Von Binic aus fährst du die Küstenstraße bis nach Paimpol. Die besten Aussichtspunkte und Sehenswürdigkeiten sind auf dem Weg ausgeschildert und du kommst automatisch an Plouha vorbei.


Tipp 6: Der Zollweg entlang der bretonischen Küste
Der Zollweg (GR34), auf Französisch Sentier des Douaniers, ist 1800 Kilometer lang und verläuft entlang der gesamten bretonischen Küste. Vor etwa 200 Jahren patrouillierten hier Zöllner, um das Handelsverbot mit England durchzusetzen. Liebhaber von langen Spaziergängen, schönen Aussichten und verschlungenen Pfaden werden hier in ihrem Element sein. Das Besondere ist die abwechslungsreiche Beschaffenheit der Küste, die du antriffst: Felsen, Klippen, aber auch breite Sandstrände und weite Felder. Achte darauf, dass du mindestens eine Etappe des Weges wanderst. Wähle zum Beispiel die Gegend um das Fischerdorf Ploumanac’h, das 2015 zum schönsten Dorf Frankreichs gewählt wurde!
Tipp 7: Die rosa Granitküste
Das Fischerdorf Ploumanac’h gehört zur Stadt Perros-Guirec und ist bekannt für die Rosa Granitküste, die Teil des Zollwegs ist. Als ich das erste Mal auf einen riesigen, rosafarbenen Felsen stieß, musste ich mir einen Moment Zeit nehmen, um zu spüren, ob er echt ist. Das ist wirklich ziemlich beeindruckend! Auf acht Kilometern kannst du dich an den von der Natur geformten Felsbrocken erfreuen. Die beeindruckendsten von ihnen sind bis zu 20 Meter hoch!
Tipp 8: Cap Fréhel, Fort la Latte & crepes
Cap Fréhel ist ein wunderschönes Stück Bretagne mit beeindruckenden Klippen, 400 Hektar Moorland und einem über 100 Meter hohen Leuchtturm. Hier herrscht eine raue (aber schöne) Atmosphäre mit starken Winden und plätschernden Wellen. Definitiv ein Muss für Naturliebhaber. Die beste Zeit, um diesen Ort zu besuchen, ist der Frühling, wenn die Felder blühen und die Felsen von verschiedenen Vogelarten bewohnt werden. Jede Vogelart hat ihren eigenen Platz auf der Klippe. In der Brutzeit kannst du hier Hunderte von Möwen, Kormoranen, Sturmvögeln und Trottellummen sehen.
Vom Cap Fréhel aus kannst du in der Ferne Fort la Latte sehen. Diese beeindruckende Burg liegt etwa eine Stunde Fußmarsch entlang des Küstenweges entfernt. Nach einem kurzen Besuch des Forts aßen wir im Le Petit Galet (in Plévenon), einer gemütlichen Crêperie mit stimmungsvollem Interieur.
Praktische Informationen:
Erreichbarkeit: Von Utrecht aus sind es über 800 Kilometer bis in die Bretagne. Sie ist leicht mit dem Auto zu erreichen und außerdem gibt es von Amsterdam aus tägliche Flüge nach Nantes und Rennes. Von Arnheim aus ist es ein ganzer Tag Fahrt. Unterwegs einen Zwischenstopp einlegen? Honfleur ist eine malerische Hafenstadt.
Übernachtung:
- Into the prairie verfügt über 9 charmante Ferienhäuser für 2-6 Personen. Hip, warm und stimmungsvoll. Der perfekte Ort für deinen Besuch in der Bretagne.
- Im Bot Conan wohnst du in einem der romantischen Lodge-Zelte.
- Manoir des Petites Bretonnes hat sowohl Ferienhäuser als auch Wohnungen auf einem Landgut und zwei Gîtes am Meer.